Alle unter einem Dach
Mehrfamilienhäuser sind die perfekte Lösung für Familien, die sich gut verstehen und Kosten sparen möchten.
Man lebt räumlich getrennt und doch zusammen. Die eigene Privatsphäre wird hoch geschätzt, während es gleichzeitig schön ist, vertraute Menschen in unmittelbarer Nähe zu haben.
Gemeinsames Wohnen bietet viele Vorteile. Niedrige Betriebskosten und günstigere Baukosten sind starke Argumente für das Wohnen im Mehrfamilienhaus.
Projekte Mehrfamilienhaus
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ⓒ Melis + Melis | Architekturbüro
Ein Mehrfamilienhaus
Verschiedene Varianten
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Ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung, wobei diese meist deutlich kleiner ist als die Hauptwohnung.
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Ein Zweifamilienhaus ist ein Gebäude mit zwei in etwa gleichwertigen Wohneinheiten.
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Ein Doppelhaus ist ein Zweifamilienhaus, geteilt in zwei Haushälften mit je einem eigenen Garten.
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Ein Mehrfamilienhaus bezeichnet ein Gebäude mit mehr als drei Wohneinheiten.
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Eine Wohnanlage ist ein Gebäude mit mehr als fünf Wohnungen.




Vorteile
Mehrfamilienhaus
Praktisch
Das Zusammenleben mit mehreren Familien kann aus vielerlei Sicht vorteilhaft sein. In einem Generationenhaus, können die Bewohner einander gegenseitig unterstützen. Die Großeltern können die Enkelkinder betreuen, während die Eltern arbeiten. Bei Bedarf kann die jüngere Generation die Senioren entlasten oder pflegen.
Finanziell
Auch die Möglichkeit der Vermietung einer Wohnung und die daraus zu lukrierenden Einnahmen sind ein Vorteil. Besonders interessant ist dies in Tourismusregionen, wo ein Teil des Hauses als Ferienwohnung vermietet werden kann.
Flexibel


Nachteile
Wenn man räumlich eng zusammenlebt, muss man im täglichen Umgang aufeinander Rücksicht nehmen. Die Einhaltung bestimmter Ruhezeiten, die Reinigung und Pflege von Gemeinschaftsräumen und das Teilen von Garage oder Carport können als nachteilig empfunden werden. Bereits beim Planen soll man mögliche Konfliktsituationen bedenken und die Grundrisse so gestalten, dass sich jeder möglichst frei entfalten kann, ohne den anderen zu stören.

Einfamilienhaus vs. Mehrfamilienhaus
In einem Einfamilienhaus haben Sie mehr Gestaltungsfreiheit und Privatsphäre. Vor allem beim frei stehenden Einfamilienhaus gibt es keine direkten Nachbarn, die man beachten muss, oder deren Geruchs- oder Geräuschkulisse als störend empfunden werden kann. Die Nachteile sind vorwiegend finanzieller Art. Dies betrifft nicht nur die Herstellungskosten, sondern auch die laufenden Betriebskosten.
Die Energiebilanz eines Mehrfamilienhauses ist wesentlich günstiger. Wenn der Nachbar nebenan, unten oder oben heizt, muss man selbst weniger heizen. Die verdichtete Bauweise wird außerdem wesentlich höher gefördert als die offene Bauweise von Einfamilienhäusern. Je geringer der Grundverbrauch pro Wohneinheit ist, desto höher ist die Förderung.




Immobilien als Wertanlage
Eine andere Herangehensweise ist die Planung eines Mehrfamilienhauses als Investment oder Altersvorsorge. Hier sind die Anforderungen an den Architekten etwas anders gelagert als beim privaten Generationenhaus. Um die Rendite zu optimieren, sollte ein Maximum an Wohnfläche erreicht werden. Dies geschieht sowohl durch höchstmögliche Grundstücksausnutzung – natürlich im Rahmen der baugesetzlichen Bestimmungen – als auch durch Reduzierung von Gangflächen und Stiegenhäusern.
Der zweite Aspekt beim Neubau eines Mehrfamilienhauses ist die Kostenplanung. Die Baukosten machen den größten Anteil in der Gesamtsumme aus. Dies sollte man bei der Materialwahl entsprechend berücksichtigen.
Gut geplante Wohnungen mit einer hochwertigen Ausstattung lassen sich besser vermieten. Auch niedrige Betriebskosten wirken sich positiv auf die Vermietbarkeit aus. Es ist sinnvoll, in Dämmung und ein modernes Heizungssystem zu investieren. Gerade bei einem Mehrfamilienwohnhaus bietet sich die energetische Aufwertung hin zum Passivhaus an.









